Sunrise III: Sonnenteleskop bereit für den nächsten Beobachtungsflug

Die Vorbereitungen für den spektakulären Start von Sunrise III
Das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III steht kurz vor seinem nächsten Abenteuer. Nach intensiven Tests und Vorbereitungen am Esrange Space Center steht das Team bereit, das Teleskop in rund 35 Kilometer Höhe über Kanada schweben zu lassen.
Die erfolgreiche Überprüfung der Instrumente und Systeme
Das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III hat die letzte Hürde vor dem Start genommen. Die Tests auf der Ballon- und Raketenbasis Esrange Space Center nahe des Polarkreises haben bestätigt, dass alle Instrumente und Systeme wie erwartet funktionieren und reibungslos zusammenarbeiten. Von einem Kranfahrzeug getragen, verließ das sieben Meter hohe Observatorium dafür zum ersten Mal in der aktuellen Kampagne die große Halle am Rande des Startfeldes, in der das Sunrise III-Team unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) seit April den Stratosphärenflug vorbereitet. Aus einer Höhe von mehr als 35 Kilometern soll Sunrise III auf die Sonne schauen und so einzigartige Messdaten einfangen.
Die Herausforderung der stratosphärischen Winde
Wann der Start genau stattfinden wird, bleibt trotz der erfolgreich absolvierten Tests zunächst offen. Noch haben sich die stratosphärischen Winde, die in diesen Breiten im Sommer verlässlich westwärts wehen und das Sonnenobservatorium während seines mehrtägigen Flugs bis nach Kanada tragen sollen, nicht aufgebaut. Aktuelle Vorhersagen zufolge werden die Winde im Mai auffrischen. Danach entscheidet das Wetter am Boden über den genauen Starttag.
Die technischen Details und Partner der Mission
Das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III blickt mithilfe eines 1-Meter-Teleskops, dreier wissenschaftlicher Instrumente und eines Systems zur Bildstabilisierung aus der Stratosphäre auf die Sonne. Maßgeblich Mitwirkende an der Mission sind neben dem MPS das Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins Universität in den USA, ein spanisches Konsortium, das National Astronomical Observatory of Japan und das Institut für Sonnenphysik in Freiburg.
Ein Blick zurück: Die Geschichte von Sunrise I und Sunrise II
Der bevorstehende Start ist bereits der zweite für Sunrise III. Der erste Flug vor zwei Jahren musste wenige Stunden nach dem Start wegen technischer Schwierigkeiten abgebrochen werden. Die Vorgänger Sunrise I und Sunrise II konnten 2009 und 2013 ihre Stratosphärenflüge erfolgreich absolvieren und lieferten einzigartige Beobachtungsdaten von der Sonne.
Bist du bereit, das Sonnenobservatorium Sunrise III auf seiner Reise zu begleiten? 🚀
Mit Spannung wird der Start von Sunrise III erwartet, während das Team darauf wartet, dass sich die optimalen Bedingungen für den Flug in die Stratosphäre einstellen. Sei dabei, wenn das Observatorium in die Höhe steigt und einen einzigartigen Blick auf die Sonne wirft. Welche Fragen hast du zu dieser faszinierenden Mission? 🌞✨ Lass uns gemeinsam in die Tiefen des Sonnensystems eintauchen und die Geheimnisse unseres Zentralgestirns entdecken! 💫🔭