New Glenn – das ist Blue Origins Antwort auf SpaceX
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Technische Daten, Ziele und Erststart im Überblick. Die New Glenn kurz vor dem Start am 13. Januar – am Ende musste der Start jedoch verschoben werden. Foto: Blue Origin Ads_BA_AD(‚mFLB‘); Mit der New Glenn verfolgt Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Amazon-Gründer Jeff Bezos, ambitionierte Ziele. Die Riesenrakete soll die kommerzielle Raumfahrt revolutionieren und SpaceX, dem aktuellen Marktführer, Konkurrenz machen. Doch hinter diesem ehrgeizigen Projekt steckt eine komplexe Entwicklungsgeschichte, technische Innovation und der Wunsch, die Raumfahrt zugänglicher zu machen. Hier ein detaillierter Blick auf die Rakete und ihre Bedeutung. Inhaltsverzeichnis Erfolgreicher Start in den Orbit Der abgebrochene Jungfernflug Nutzlastplattform „Blue Ring“ mit an Bord Was macht die New Glenn besonders? Technische Highlights der New Glenn 23-fache Schallgeschwindigkeit Ein Jahrzehnt der Entwicklung Ziel: Konkurrenzfähigkeit zu SpaceX Vergleich mit anderen Schwerlastraketen Erfolgreicher Start in den Orbit Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Jeff Bezos hat seinen Platz in der Liga der Raketenstarts eingenommen. Am Donnerstag, den 16. Januar, hob die beeindruckende 32 Stockwerke hohe Rakete New Glenn erstmals vom Startkomplex in Cape Canaveral, Florida, ab. Mit ihren sieben Triebwerken durchbrach sie die Atmosphäre in einer spektakulären Wolke aus Feuer und Dampf. „Dies ist unser erster Flug, und wir haben uns intensiv darauf vorbereitet“, erklärte Blue Origin kurz vor dem Start auf X. „Doch keine noch so gründlichen Bodentests oder Missionssimulationen können den tatsächlichen Flug mit dieser Rakete ersetzen.“ Als zentrales Ziel des Testflugs wurde angegeben, die Umlaufbahn sicher zu erreichen. „Alles, was darüber hinausgeht, ist das Sahnehäubchen auf dem Kuchen.“ Stellenangebote im Bereich Luft- und Raumfahrt Luft- und Raumfahrt Jobs Slider zurück scrollen Slider weiter scrollen Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) im Bereich mechanische Entwicklung und Projektleitung Karlsruher Institut für Technologie Eggenstein-Leopoldshafen Zum Job Zertifizierungsingenieur (m/w/d) ACC COLUMBIA Jet Service GmbH Schwelm Zum Job Ein kleiner Rückschlag trübte jedoch den Erfolg des Jungfernflugs: Der Booster der Rakete konnte nach der Trennung nicht geborgen werden. Geplant war, ihn sicher auf einer Plattform im Meer landen zu lassen, ein entscheidender Schritt zur Wiederverwendbarkeit. Damit bleibt SpaceX weiterhin das einzige Unternehmen, das erfolgreich Booster geborgen und wiederverwendet hat.Ads_BA_AD(„VID“)Ads_BA_AD(„mVID“) Der abgebrochene Jungfernflug Der für den 13. Januar geplante Erstflug der New Glenn wurde nach mehreren Verzögerungen abgesagt. Grund war ein technisches Problem an einem Teilsystem der Rakete. Blue Origin erklärte: „Wir prüfen die Möglichkeiten für unseren nächsten Startversuch.“ Das Zeitfenster für den Start reichte nicht aus, um das Problem zu beheben. Geplant war ein rund sechsstündiger Testflug, bei dem die Rakete in zwei Stufen in den mittleren Erdorbit fliegen sollte. Die erste Stufe sollte nach der Abtrennung autonom auf einer Plattform im Atlantik landen – ein Manöver, das SpaceX mit seiner Falcon-Rakete perfektioniert hat. Laut Blue Origin war man sich bewusst, dass dieser Landeversuch beim ersten Flug ambitioniert sei. Dennoch hieß es: „Egal, was passiert, wir werden daraus lernen.“Ads_BA_AD(„ILB3“)Ads_BA_AD(„mCAD3“) Nutzlastplattform „Blue Ring“ mit an Bord Der Testflug ist zudem ein wichtiger Schritt, um die Kommunikationstechnologie der Nutzlastplattform „Blue Ring“ zu evaluieren. Dabei handelt es sich um einen Prototyp, Prototyp, der die Kommunikations- und Energiesysteme von künftigen Satellitenmissionen demonstrieren soll. Paul Ebertz von Blue Origin betonte: „Blue Ring spielt eine entscheidende Rolle für den Zugang ins All. Diese Mission ist ein wichtiger erster Schritt.“ Die Plattform soll die Integration von Satelliten vereinfachen und neue Technologien für Telemetrie und Tracking testen. Damit könnte sie langfristig dazu beitragen, den Zugang zum Weltraum effizienter und flexibler zu gestalten. Was macht die New Glenn besonders? Die New Glenn ist beeindruckend groß: Mit etwa 98 Metern Höhe überragt sie die meisten anderen Raketen. Ihr Name ehrt John Glenn, den ersten US-Astronauten, der die Erde in einer Umlaufbahn umkreiste. Die Rakete ist auf Teilwiederverwendbarkeit ausgelegt. Ihre erste Stufe soll bis zu 25-mal genutzt werden können – ein Ansatz, der die Kosten langfristig senken soll. Mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 45 Tonnen in niedrige Erdumlaufbahnen (LEO) und über 13 Tonnen in geostationäre Transferbahnen (GTO) gehört sie zu den leistungsstärksten Raketen der Welt. Anders als SpaceX bietet Blue Origin jedoch keine Einwegoptionen an, um die maximale Nutzlastkapazität zu erhöhen. Auch interessant: Flug ins All Wie kommen Raketen in den Weltraum? SpaceX Elon Musks „Starship“: Von Fehlschlägen zum Erfolg Scramjet-Triebwerke Mit dem „Flugzeug“ in den Weltraum – so soll es gelingen Ein weiteres Merkmal ist die Flexibilität der Nutzlastkonfiguration. Dank der Doppelstartvorrichtung können zwei Satelliten gleichzeitig in den Orbit gebracht werden. Dies macht die Rakete besonders attraktiv für kommerzielle und wissenschaftliche Missionen. Technische Highlights der New Glenn Die erste Stufe der Rakete wird von sieben BE-4-Triebwerken angetrieben, die mit verflüssigtem Erdgas (Methan) und Sauerstoff arbeiten. Diese Triebwerke sind so konzipiert, dass sie bis zu 100-mal wiederverwendbar sein sollen. Interessanterweise nutzt auch die Vulcan-Rakete der United Launch Alliance (ULA) das BE-4-Triebwerk, was zur Amortisierung der Entwicklungskosten beiträgt. Die zweite Stufe verfügt über zwei BE-3U-Motoren, die mit Wasserstoff und Sauerstoff betrieben werden. Diese Triebwerke basieren auf der Technologie, die bereits bei der New Shepard, Blue Origins Rakete für suborbitale Flüge, erfolgreich eingesetzt wurde. Für eine spätere dreistufige Variante der New Glenn ist ein weiteres BE-3U-Triebwerk geplant. 23-fache Schallgeschwindigkeit Berichten zufolge sollten die beiden Triebwerke von New Glenn, die für den Betrieb im Vakuum des Weltraums optimiert sind, zünden und das Fahrzeug auf die für den Eintritt in die Umlaufbahn erforderliche Geschwindigkeit bringen – in der Regel etwa 28.000 km/h oder fast das 23-Fache der Schallgeschwindigkeit. Ein besonderes Merkmal der New Glenn ist ihre aerodynamische Nutzlastsektion, die bis zu 18,5 Meter hoch sein kann. Dies bietet genügend Platz für große Satelliten oder komplexe wissenschaftliche Nutzlasten. Ein Jahrzehnt der Entwicklung Blue Origin arbeitet seit mehr als zehn Jahren an der New Glenn. Bereits in den frühen 2010er Jahren begann die Entwicklung. Im Vergleich zu SpaceX verfolgt Blue Origin eine streng geheime Strategie und präsentiert neue Produkte erst, wenn sie nahezu marktreif sind. So wurde das BE-4-Triebwerk erst 2014 öffentlich vorgestellt. Obwohl der Erstflug der New Glenn ursprünglich für 2020 geplant war, kam es aufgrund technischer Herausforderungen zu mehreren Verzögerungen. Probleme mit der Treibstoffpumpe des BE-4-Triebwerks sowie Anpassungen an der Motorkonfiguration der zweiten Stufe verzögerten das Projekt weiter. Dennoch bleibt Blue Origin optimistisch, dass die Rakete bald einsatzbereit sein wird. Eine weitere Herausforderung bestand darin, die Produktionskapazitäten für die großen Raketenbauteile zu skalieren. Am Standort Cape Canaveral wurde eigens eine hochmoderne Produktionsanlage errichtet, um die Fertigung effizienter zu gestalten. Ziel: Konkurrenzfähigkeit zu SpaceX Blue Origin hat mit der New Glenn große Pläne. Die Rakete soll nicht nur Satelliten in den Orbit bringen, sondern auch für bemannte Missionen genutzt werden. Sogar Einsätze zum Mond und eine Zertifizierung für militärische Missionen stehen auf der Agenda. Ein bedeutender Schritt könnte der Einstieg in den Weltraumtourismus sein. Mit der New Glenn wäre es theoretisch möglich, touristische Missionen weit über den suborbitalen Bereich hinaus durchzuführen. Auch die Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden wie der NASA und der US Air Force spielt eine zentrale Rolle. Diese Partnerschaften könnten Blue Origin helfen, langfristig stabile Einnahmequellen zu sichern. Vergleich mit anderen Schwerlastraketen Wir hatten bereits geschrieben, dass Blue Origin mit der New Glenn hauptsächlich in Konkurrenz mit SpaxeX treten möchte. Schauen wir uns die Spitzenkapazitäten anderer Schwerlastraketen einmal etwas genauer an: Starship (SpaceX): Mit einer LEO-Nutzlast von bis zu angestrebten 250 Tonnen ist das Starship deutlich stärker. Zudem ist es vollständig wiederverwendbar und zielt auf bemannte Missionen sowie den Marsflug ab. CZ-9 (CALT): Die geplante chinesische Rakete erreicht eine LEO-Nutzlast von 150 Tonnen. Sie ist jedoch nicht wiederverwendbar und befindet sich noch in der Entwicklungsphase. SLS Block 1 (Boeing): Die Rakete der NASA bietet 95 Tonnen LEO-Nutzlast, ist jedoch nicht wiederverwendbar. Sie ist speziell für Missionen im Rahmen des Artemis-Programms konzipiert. Falcon Heavy (SpaceX): Diese Rakete hat eine maximale Nutzlast von 64 Tonnen und ist teilweise wiederverwendbar. Sie wurde seit 2018 für mehrere erfolgreiche Missionen eingesetzt. Vulcan (ULA): Mit einer LEO-Nutzlast von 27 Tonnen ist die Vulcan weniger leistungsstark als die New Glenn, jedoch bereits für kommerzielle Einsätze zertifiziert. Ein Beitrag von: Dominik Hochwarth Redakteur beim VDI Verlag. Nach dem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Online-Redakteur, es folgten ein Volontariat und jeweils 10 Jahre als Webtexter für eine Internetagentur und einen Onlineshop. Seit September 2022 schreibt er für ingenieur.de. Themen im Artikel Raketen Empfehlung der Redaktion Flächendeckende Bilder EarthNow will Bilder der Erde rund um die Uhr in Echtzeit übertragen ISPACE Auch die Japaner wollen Station auf dem Mond bauen Scott Kelly auf ISS Weltrekord: Niemand war länger im All als dieser Astronaut Weltraum Fund des Lebens: Größter jemals entdeckter Komet rast auf Sonne zu Astronomie Kein Leben auf Venus: Doch Entdeckung auf Mars macht Hoffnung Ähnliche Artikel Flug ins All Wie kommen Raketen in den Weltraum? 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