Iris2-Satelliten sollen Europas Unabhängigkeit im All sichern
Ads_BA_AD(‚LAY‘);Ads_BA_AD(‚BS‘); ingenieur.de – Jobbörse und Nachrichtenportal für Ingenieure Suchfeld öffnen Suche nach Suchen Themen Newsletter Podcasts Recruiting Services Hannover Messe Navigation schließen Navigation öffnen Technik Zurück Technik 3D-Druck Architektur Automation Bau Biotechnologie Chemie Elektronik Energie Gebäudetechnik IT & TK Künstliche Intelligenz Logistik Medien Medizin Produkte Produktion Raumfahrt Umwelt Verkehr Werkstoffe Karriere Zurück Karriere Bewerbung Zurück Bewerbung Berufsprofile Bewerbungsschreiben Lebenslauf Vorstellungsgespräch Arbeitszeugnis Gehalt Branchenprofile Schlüsselqualifikationen Arbeitsleben Zurück Arbeitsleben Arbeitgeber Arbeitssicherheit Führung Heiko Mell Arbeitsrecht Selbstständigkeit Kündigung Elternzeit Bildung Zurück Bildung Hochschule Studium Weiterbildung Jobs Zurück Jobs Jobbörse Praktika Firmenprofile Stellenanzeige schalten Ingenieure in Baden-Württemberg Ingenieure in Bayern Career Day @ SPS am 14.11.2024 Ingenieure in NRW Recruiting Tag Zurück Recruiting Tag Recruiting Tag-Termine Vorbereitung Ansprechpersonen Recruiting Tag Infos für Unternehmen Wirtschaft Fachmedien Zurück Fachmedien Bauingenieur Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft HLH Konstruktion Lärmbekämpfung Technische Sicherheit VDI energie + umwelt VDI-Z wt Werkstattstechnik online Unterhaltung Zurück Unterhaltung Forschung & Rekorde Quiz Spiele Gehirnjogging Themen Newsletter Podcasts Recruiting Services Hannover Messe Besuchen Sie uns bei Facebook Folgen Sie uns bei X Besuchen Sie uns bei XING Besuchen Sie uns bei LinkedIn Ads_BA_AD(‚SKY‘); Startseite TechnikFachbereicheRaumfahrt Ads_BA_AD(‚FLB‘); Antwort auf Starlink 06.02.2025, 10:44 Uhr Iris2-Satelliten sollen Europas Unabhängigkeit im All sichern Europas Antwort auf Starlink: Mit Iris2 will die EU eine eigene Satellitenkonstellation schaffen, um sicherer und unabhängiger zu kommunizieren. Es sind keine Ufos, sondern Starlink-Satelliten, die hier am Nachthimmel ihre Bahnen ziehen. Bald könnten europäische Satelliten dazukommen. Foto: mauritius images / Alan Dyer / VWPics / Alamy Ads_BA_AD(‚mFLB‘); In Sachen digitaler Satelliten-Kommunikation ist Europa derzeit stark von den USA abhängig. Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, wie verletzlich moderne Kommunikationsnetze sein können. Als Mobilfunkmasten und Glasfaserleitungen zerstört wurden, sprang Elon Musks Satelliteninternet Starlink ein. Doch diese Abhängigkeit von einem einzelnen privaten Anbieter birgt Risiken. Deshalb arbeitet die Europäische Union (EU) an einer eigenen Lösung: dem Satellitensystem Iris2. Inhaltsverzeichnis Antwort auf Starlink Technische Aspekte und geplante Umsetzung Sicherheit und militärische Bedeutung Wirtschaftliche Chancen für die europäische Raumfahrt Herausforderungen: Finanzierung, Zeitplan und Weltraummüll Antwort auf Starlink Nach jahrelanger Planung hat die EU-Kommission am 5. Februar den Vertrag für das Satellitenprojekt Iris2 unterzeichnet. „Wir können es uns nicht leisten, zu abhängig von Ländern oder Unternehmen außerhalb der EU zu sein“, betonte EU-Kommissar Andrius Kubilius. Im Gegensatz zu Starlink, das vollständig in der Hand eines privaten Unternehmens liegt, soll Iris2 von den Mitgliedsstaaten der EU kontrolliert werden. Das Hauptziel ist es, eine unabhängige Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen ermöglicht. Das System wird verschiedene Dienste bereitstellen: Von gesicherter Regierungs- und Militärkommunikation über Krisenmanagement bis hin zur Überwachung und Vernetzung kritischer Infrastruktur. Auch die kommerzielle Nutzung durch Unternehmen ist vorgesehen. „Wer Starlink nutzt, ist letztlich von einer Person abhängig“, erklärt Antje Nötzold, Wissenschaftlerin an der TU Chemnitz. „Das haben wir in der Ukraine gesehen, als Musk sein Netzwerk für bestimmte Gebiete nicht freigeschaltet hat.“ Stellenangebote im Bereich Luft- und Raumfahrt Luft- und Raumfahrt Jobs Slider zurück scrollen Slider weiter scrollen Ingenieur/in Elektro-/Nachrichtentechnik o. ä. für Satellitenkommunikation (w/m/d) Projektgruppe EU Bundespolizei Neustadt in Holstein Zum Job Ingenieur/in Elektro-/Nachrichtentechnik o. ä. für Satellitenkommunikation (w/m/d) Projektgruppe EU Bundespolizei Sankt Augustin Zum Job Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) im Bereich mechanische Entwicklung und Projektleitung Karlsruher Institut für Technologie Eggenstein-Leopoldshafen Zum Job Technische Aspekte und geplante Umsetzung Iris2 ist als ein Netzwerk aus mehreren Satelliten konzipiert, das breitflächige Abdeckung gewährleistet. Die europäische Raumfahrtagentur ESA hebt hervor, dass das System über spezielle Sicherheitsmechanismen verfügen wird, die herkömmliche kommerzielle Satellitennetze nicht bieten. Dazu gehören Verschlüsselungstechnologien und Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe oder physische Sabotage.Ads_BA_AD(„VID“)Ads_BA_AD(„mVID“) Der erste Start der Satelliten ist für 2030 geplant. Mehrere europäische Unternehmen, darunter Airbus Defence and Space, Eutelsat, Hispasat, SES und Thales Alenia Space, haben sich im Konsortium SpaceRISE zusammengeschlossen, um das Projekt umzusetzen. Unterstützt wird dieses Kernteam durch große europäische Telekommunikations- und Raumfahrtunternehmen wie Deutsche Telekom, OHB, Orange und Telespazio. Diese Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass Europa über das notwendige technische Know-how und industrielle Kapazitäten verfügt, um die Satellitenkonstellation effizient zu realisieren. Sicherheit und militärische Bedeutung Die Bedeutung von Iris2 für die europäische Sicherheit kann kaum überschätzt werden. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnte jüngst, dass der Krieg längst auch im All geführt werde. Gegnerische Staaten und nichtstaatliche Akteure könnten gezielt Satellitenverbindungen stören oder angreifen. Mit Iris2 soll Europa eine robuste Infrastruktur erhalten, die diesen Bedrohungen standhält.Ads_BA_AD(„ILB3“)Ads_BA_AD(„mCAD3“) Laut Matthias Wachter vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) liegt ein zentraler Unterschied zu kommerziellen Angeboten in der konsequenten Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Anforderungen. „Technisch wäre eine Umsetzung von Iris2 bis 2030 möglich, aber die genauen Spezifikationen sind in weiten Teilen noch nicht definiert“, merkt Wachter an. Hier zeigt sich eine der großen Herausforderungen des Projekts: Wie genau das System aussehen wird und welche Technologien es nutzt, ist noch nicht endgültig festgelegt. Wirtschaftliche Chancen für die europäische Raumfahrt Neben der militärischen und sicherheitspolitischen Dimension bietet Iris2 auch große wirtschaftliche Potenziale. Mit Galileo hat Europa bereits ein eigenes Navigationssystem etabliert, und Copernicus ermöglicht hochauflösende Erdbeobachtung. Iris2 wird als dritter Pfeiler der europäischen Raumfahrtstrategie eine zentrale Rolle spielen. Die EU plant, für das Projekt rund sechs Milliarden Euro bereitzustellen. Weitere 550 Millionen Euro stammen von der ESA, während der restliche Betrag durch private Investitionen gedeckt werden soll. Langfristig soll Iris2 die europäische Raumfahrtindustrie stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. „Europa braucht für seine strategische und wirtschaftliche Souveränität eine eigene Satellitenkonstellation“, betont Wachter. Das Projekt könne dazu beitragen, dass Europa in der globalen Raumfahrtindustrie wettbewerbsfähig bleibt. Herausforderungen: Finanzierung, Zeitplan und Weltraummüll Trotz der ambitionierten Pläne gibt es noch offene Fragen. Die Finanzierung ist eine große Hürde: Während die EU und ESA bereits Mittel zugesagt haben, muss der private Sektor erhebliche Investitionen leisten. Zudem stellt sich die Frage, ob der geplante Zeitrahmen realistisch ist. Die Raumfahrtbranche ist für Verzögerungen bekannt, und viele Experten bezweifeln, dass das gesamte Netzwerk bis 2030 betriebsbereit sein wird. Auch interessant: Lernen vom Tiefseebergbau? Wie lassen sich Weltraummüll und Mond-Bergbau regulieren? Flugsicherheit verbessern So gefährlich ist der Weltraumschrott für den Flugverkehr Gefahr durch Satelliten-Konstellationen Starlink: Die SpaceX-Satelliten könnten zu einer Katastrophe führen Ein weiteres Problem ist die zunehmende Anzahl an Satelliten im Erdorbit. Nach Angaben der ESA befinden sich derzeit rund 13.230 aktive Satelliten im All, mehr als 7.000 davon gehören zu Starlink. Langfristig plant SpaceX sogar, diese Zahl auf 30.000 zu erhöhen. Diese Verdichtung führt zu einem steigenden Kollisionsrisiko, das schwerwiegende Konsequenzen haben könnte. ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher forderte daher ein internationales Weltraum-Verkehrsgesetz, um klare Regeln zur Vermeidung von Kollisionen und zur nachhaltigen Nutzung des Orbits zu schaffen. (mit dpa) Ein Beitrag von: Dominik Hochwarth Redakteur beim VDI Verlag. Nach dem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Online-Redakteur, es folgten ein Volontariat und jeweils 10 Jahre als Webtexter für eine Internetagentur und einen Onlineshop. Seit September 2022 schreibt er für ingenieur.de. Themen im Artikel Satelliten Empfehlung der Redaktion Flächendeckende Bilder EarthNow will Bilder der Erde rund um die Uhr in Echtzeit übertragen ISPACE Auch die Japaner wollen Station auf dem Mond bauen Scott Kelly auf ISS Weltrekord: Niemand war länger im All als dieser Astronaut Weltraum Fund des Lebens: Größter jemals entdeckter Komet rast auf Sonne zu Astronomie Kein Leben auf Venus: Doch Entdeckung auf Mars macht Hoffnung Ähnliche Artikel Mini-Asteroid Erde erhält ihren zweiten Mini-Mond – aber nur vorübergehend! 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