Earth Explorer 11: Ein Weltraumtomograf für die gesamte Erdatmosphäre

Die bahnbrechende Mission CAIRT: Ein Blick in die Zukunft der Erdatmosphärenforschung
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat Grund zur Freude, denn der Vorschlag für die ESA-Mission Earth Explorer 11, der die Erdatmosphäre tomografisch erfassen soll, hat es in die nächste Auswahlrunde geschafft. Die Mission CAIRT könnte in den kommenden Jahren entscheidende Erkenntnisse über die Erdatmosphäre liefern.
Die Mission CAIRT: Ein wegweisender Schritt in der Erdatmosphärenforschung
Die Entscheidung der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die Satellitenmission CAIRT als einen der zwei Projektvorschläge für Earth Explorer 11 weiterzuverfolgen, markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Erdatmosphärenforschung. Die Mission, die eine Tomografie der Erdatmosphäre durchführen soll, könnte in den kommenden Jahren entscheidende Erkenntnisse über atmosphärische Veränderungen liefern. Mit einem Fokus auf die Kopplung von atmosphärischer Zirkulation, Zusammensetzung der Atmosphäre und regionalen Klimaänderungen, könnte CAIRT eine neue Ära der Erdatmosphärenbeobachtung einläuten.
Die Technologie hinter CAIRT und ihre Forschungsziele
Im Mittelpunkt von CAIRT steht ein abbildendes Infrarotspektrometer, das in bisher unerreichter räumlicher Auflösung eine Vielzahl von Spurengasen, Aerosolen und atmosphärischen Wellen messen kann. Diese hochwertigen Daten werden dazu beitragen, unser Verständnis der atmosphärischen Zirkulation, Zusammensetzung und regionalen Klimaänderungen zu vertiefen. Durch regelmäßige Messungen in einer Höhe von fünf bis 115 Kilometern wird CAIRT eine detaillierte Tomografie der gesamten Erdatmosphäre erstellen und somit wertvolle Einblicke in bisher unerforschte Bereiche liefern.
Die Expertise des KIT in der Atmosphärenfernerkundung
Das Karlsruher Institut für Technologie kann auf eine langjährige Erfahrung in der Atmosphärenfernerkundung zurückblicken, die durch die Entwicklung des wissenschaftlichen Instruments GLORIA und erfolgreiche Ballon- und Flugzeugkampagnen geprägt ist. Die Expertise des KIT in der Fernerkundung bildet eine solide Grundlage für die geplante Satellitenmission CAIRT. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anwendung modernster Technologien hat das KIT seine Position als führende Institution in der Erforschung der Erdatmosphäre gefestigt.
Die enge Zusammenarbeit des KIT mit dem Forschungszentrum Jülich
Die Planung und Umsetzung des Satellitenkonzepts für die Mission CAIRT erfolgt in enger Kooperation zwischen dem KIT und dem Forschungszentrum Jülich. Gemeinsam haben sie eine klare wissenschaftliche Zielsetzung definiert und arbeiten mit einem internationalen Expertengremium an der Realisierung dieses wegweisenden Projekts. Die gebündelte Expertise und Ressourcen beider Institutionen versprechen eine effektive und effiziente Durchführung der Mission, die bahnbrechende Erkenntnisse über die Erdatmosphäre liefern könnte.
Die Herausforderung der Konkurrenz: Mission Wivern
Im Wettbewerb um die Earth-Explorer-11-Mission tritt CAIRT gegen die Mission Wivern an, die Messungen des Windes innerhalb von Wolken und Niederschlagsgebieten sowie Profile von Niederschlägen und Eiswasser liefern würde. Die Entscheidung über den Gewinner dieser Mission wird 2025 fallen, und die Konkurrenz mit Wivern stellt eine Herausforderung dar, die das KIT und seine Partner dazu anspornt, ihr Bestes zu geben, um CAIRT als wegweisende Mission in der Erdatmosphärenforschung zu etablieren.
Welche Mission wird die Zukunft der Erdatmosphärenforschung prägen? 🚀
Du hast nun einen tiefen Einblick in die Mission CAIRT und ihre Bedeutung für die Erdatmosphärenforschung erhalten. Welche der beiden Missionen, CAIRT oder Wivern, wird deiner Meinung nach die Zukunft der Erdatmosphärenforschung maßgeblich prägen? Deine Gedanken und Meinungen zu diesem wegweisenden Schritt in der Erforschung unserer Atmosphäre sind uns wichtig. Teile deine Sichtweise und lasse uns gemeinsam die spannende Zukunft der Erdatmosphärenforschung gestalten! 🌍✨🔬